Vertrauen als Basis für offenes Teamklima

Vertrauen ist die Basis für gutes Teamklima. Bauen Sie Vertrauen und psychologische Sicherheit auf und stärken Sie Ihr Team und das Betriebsklima

von

Vertrauen – nicht sichtbar und doch erlebbar

Vertrauen – was ist das eigentlich?

Vertrauen ist die subjektive Überzeugung von der Redlichkeit eines Menschen. Damit ist sie sehr persönlich, individuell und subjektiv. Wenn wir Vertrauen zu jemanden haben, ist dessen Verhalten ein Stück weit antizipierbar, vorhersehbar und entspricht den Erwartungen – auch in Bezug auf die Werte, die wir in unserem Kontakt mit demjenigen zu Grunde legen. Hier spielen dann auch Werte wie Authentizität und Ehrlichkeit eine wichtige Rolle.

Eng mit Vertrauen ist auch der Begriff psychologische Sicherheit verwandt: dieser beschreibt eine vertrauensvolle Teamatmosphäre, in der die Mitglieder sich öffnen können, sich trauen, den Status quo zu hinterfragen, und so eine innovative und kreative Atmosphäre schaffen.

Wie Sie Vertrauen aufbauen

Mit diesem ersten Wissen können Sie nun die Grundlage legen, damit ein vertrauensvolles Klima entsteht: ein erster Schritt ist, sich offen in Bezug auf seine Werte und Erwartungen untereinander auszutauschen. Denn wenn diese Aspekte auf dem Tisch liegen, sind sie transparent – auch wenn sie vielleicht nicht immer von Teammitglied zu Teammitglied gleich und identisch sind. Daran anknüpfend ist es wichtig, authentisch zu agieren. Denn so schaffen Sie Stabilität und Sicherheit, die gerade in der heutigen VUCA-Welt immer mehr zum entscheidenden Vorteil wierden.

Und wenn nun doch etwas mal anders läuft? Verstehen Sie sich in Ihrer Führungsrolle unbedingt als Vorbild und sehen Sie Fehler als Lernchance. Denn auch wenn Fehler hin und wieder ärgerlich sind, bieten sie doch ungemein großes Potenzial, um in der Zukunft Dinge besser zu machen und Fehler zu vermeiden. Dazu ist eine Voraussetzung, dass man die Fehler bemerkt und auch entsprechend reagiert.

Welche positiven Auswirkungen sind wissenschaftlich erwiesen?

Mittlerweile gibt es auch etliche wissenschaftliche Studien in dem Bereich Vertrauen: Eine Studie mit Schülern aus der Mitte des letzten Jahrhunderts zeigt einen Zusammenhang zwischen Zutrauen und Vertrauen von Lehrern in Schüler bzw. auch Schüler in sich selbst und Leistung. Dieser Effekt ist als Pygmalion-Effekt beschrieben worden.

Amy Edmonson ist eine der führenden Wissenschaftler:innen auf diesem Gebiet. In einer Studie in Krankenhäusern konnte sie zeigen, dass Teams mit mehr Vertrauen und psychologischer Sicherheit eine bessere Fehlerkultur hatten, und somit erfolgreicher waren als ihre Kollegen.

Der Konzern google untersuchte im aristotle-Projekt Faktoren für high-performing Teams: auch hier wurde als entscheidender Faktor psychologische Sicherheit gefunden.

Wie kann es weitergehen?

Insofern hängen Vertrauen bzw. psychologische Sicherheit in Ihrem Team sehr stark mit dem Erfolg Ihres Unternehmens zusammen. Behalten Sie diese Einflussmöglichkeiten im Auge und werden Sie als Team noch erfolgreicher!

Wenn Sie tiefer in das Thema eintauchen möchten, dann empfehle ich Ihnen den Workshop Vertrauen und psychologische Sicherheit als Erfolgsfaktoren oder besuchen Sie die Sommerakademie 2022, bei der es neben vielen anderen wertvollen Impulsen für Führungskräfte auch einen Workshop und Coaching-Angebote zu dem hier vorgestellten Thema geben wird.

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein Turm gebaut durch Stein auf Stein

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein offenes und respektvolles Teamklima mitbestimmt, wie erfolgreich und effektiv ein Team ist.

Mitarbeiterin und Geschäftsführerin entwickeln auf der Klausur gemeinsam ein Konzept

Mitarbeiterjahresgespräche sind ein wichtiger Bestandteil der Führungsarbeit und häufig die einzige Möglichkeit, Feedback zu geben und zu erhalten.

weiße Papierflieger folgen rotem Papierflieger als Symbolbild für das Thema „Führungskompetenz - Stärken stärken”

Stärkenorientiertes Führen und Arbeiten beginnt damit, die eigenen Stärken zu kennen und zusammen mit den Stärken der Mitarbeitenden produktiv zu nutzen